Gegen Hass, Gewalt und Extremismus

 

Gegen Hass, Gewalt und Extremismus

Jahrestag des Anschlags auf Bilal M. in Wächtersbach.k Kundgebung Wächtersbach Integrationsbündnis 24. Juli 2021
Auch die Kirchen waren vertreten bei der Kundgebung des Integrationsbündnis 22. Juli in Wächtersbach vergangenen Samstag, wenn auch nicht als Teil der Vorbereitungs- und Planungsgruppe.
Anlässlich des Jahrestages der Schüsse auf einen eritreischen Mitbürger in Wächtersbach am 22.7.2019 versammelten sich diverse Parteien, Gruppierungen und Einzelpersonen um sich für eine Welt ohne Rassismus und Menschenhass einzusetzen.
Auch unsere Kirchengemeinde und die katholische Gemeinde Wächtersbach (vertreten durch Andreas Ungermann, Journalist & Sprecher des Pfarrgemeinderates) durften zu den Versammelten (darunter Bürgermeister Andreas Weiher, Stadtverordnetenvorsteher Jan Volkmann, Hand auf's Herz Gelnhausen, MdB Heinz Lotz) sprechen. Auch die Pfadfinder vom Stamm St. Bonifatius aus Wächtersbach waren vor Ort und haben die Kundgebung tatkräftig unterstützt.
Für uns als Christen und Vertreter der Kirchengemeinden ist es wichtig zu betonen, so Andreas Ungermann: "Wer Christ ist, der kann nie und nimmer Rassist, Faschist oder Antisemit sein, weil er nämlich aus dem Bewusstsein der Gottesebenbildlichkeit, dem Wissen um die Nächstenliebe und um die Lehren aus der Bergpredigt mit den Seligpreisungen lebt."
Unser Auftrag als Christen ist es Frieden zu stiften. Wie der Apostel Paulus schreibt: "Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten" (1. Korinther 6,12). Es darf in unserem Land alles gesagt werden, doch sollten wir immer bedenken, wozu das führen kann. Auch in Wächtersbach begann es mit Verdacht und Worten, daraus folgte eine furchtbare Tat. Wohlstand & Freiheit können wir nicht nur für uns selbst beanspruchen, sondern wir müssen sie auch anderen zugestehen, egal wleche Hautfarbe sie haben oder woher sie kommen. Als Christen wissen wir selbst zu gut, dass der Mensch darauf angewiesen ist, dass es einer gut mit uns meint. So sollten sich auch Menschen gegenseitig unter die Arme greifen. "Sich zusammenschließen statt aufeinander zu schießen.
A. Ungermann führte -gut ökumenisch- zum Abschluss noch Pfarrer Paul Schneider, der auch von der katholischen Kirche als einer der Märtyrer des 20. Jahrhunderts angesehen wird (Er starb 1939 und gilt als "Prediger von Buchenwald") sowie Papst Johannes Paul II. an: Christen leben Seite an Seite mit anderen Menschen, es ist ihre Aufgabe das Recht und die Würde der anderen zu schützen.

 

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