Evangelische Kirchengemeinde

Wächtersbach

Organistin Edith Müller verabschiedet

Wittgenborn. Am vergangenen Wochenende wurde die Organistin der evangelischen Kirchengemeinde Edith Müller in Wittgenborn verabschiedet. Über 52 Jahre übte Edith Müller ihre Tätigkeit als Organistin in Wittgenborn aus. Im Beisein von Landeskirchendirektor Uwe Maibaum wurde Edith Müller im Gottesdienst in den Ruhestand verabschiedet. Pfarrerin Beate Rilke und Pfarrer Christoph Schilling bedankten sich herzlich im Namen des gesamten Kirchenvorstands für die Treue zur Kirchengemeinde und wünschten ihr alles Gute. (Bild C. Japer-Ortmann)

 

Kulturpreis Wächtersbach

Herzlichen Glückwunsch

 

wir freuen uns sehr für das Team der Bücherei, die gemeinsam mit Bernd Schäfer vom Heimat- und Geschichtsverein den Kulturpreis der Stadt Wächtersbach verliehen bekommen.

 

 

 

Große Fahrt mit kleinen Pannen

"Wir fahren zum Weihnachtsmarkt nach Melsungen“ scherzte Pfarrer Christoph Schilling, als der Evangelische Frauenkreis seine traditionelle Mai-Tour unternahm. Tatsächlich: das Thermometer zeigte 6 Grad, manche Frauen hatten sich winterlich eingekleidet, es regnete.
Nach einem knappen Kilometer stockte der Bus: ein Auffahrunfall hinderte kurz an der Weiterfahrt. Dann ging es zunächst, gar nicht so frauentypisch, nach Malsfeld in die dortige Brauerei. Wieviel Arbeitsgänge nötig sind, um ein schmackhaftes Bier handwerklich ausgereift zu produzieren, wurde allen Beteiligten eindrucksvoll vorgeführt, leider für zuviel Eintrittsgeld. Als es dann fast 60 Stufen hinter ging in den Lagerkeller, da war er wieder: der „Winter im Mai“.
In Melsungen begrüßte der ehemalige Wächtersbacher Kantor Christian Fraatz die Gäste herzlich mit einem fulminanten Orgelspiel in der dortigen Stadtkirche. Pfarrer Schilling hielt eine Andacht, dann schwärmten alle aus in die Cafés – noch immer regnete es und die Melsunger besetzten die Plätze in den Cafés auch gerne selber. So hieß es: „Weiterziehen!“ Ein Halt bei der Burgruine Heiligenberg fiel aus: „Zu kalt, zu nass!“ Staus auf der Rückfahrt. Doch dann versöhnte ein köstliches Abendessen im nahen Hausen mit all den kleinen Unbillen dieses Tages. Mit dem gemeinsam gesungenen „Der Mond ist aufgegangen“ wünschte man einander eine ‚Gute Nacht‘.

 


Das Bild zeigt die Teilnehmerinnen vor dem historischen Melsunger Rathaus

Konfirmadenfreizeit in Bieber

Eine so große Gruppe aus Wächtersbach gab es noch nie: knapp 60 Jugendliche fuhren zusammen mit Pfarrerin Beate Rilke, Pfarrer Christoph Schilling und einem Betreuerteam ins nahegelegene Bieber. Selbst der größte Saal des Hauses fasste die Gruppe nur knapp. Dafür hatten alle viel Spaß bei den gemeinsamen Spielen. Einen guten Kontrast dazu bildeten die konzentrierten und von großer Ruhe gekennzeichneten Andachten zu Beginn und Ende jedes Tages. Dass man auf diese Weise sehr früh als Gruppe zusammenwächst und Vertrauen zueinander fasst, ist ein schöner Effekt dieser gemeinsamen Tage. Die Konfirmanden gaben sich Rechenschaft darüber, „was wir als Kinder geglaubt haben“ und entwickelten Vorstellungen darüber, wie eine „Kirche der Zukunft“ ihrer Meinung nach beschaffen sein müsste. Und dann hieß es am letzten Abend: „Wir spielen ‚British Bulldog!“ – eine moderne Variante von „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?!“ Aufeinander zurennen, spielerisch miteinander kämpfen – das war so recht nach dem Geschmack der Konfirmanden. Und sie versprachen: Wir kommen wieder – im Herbst!

 

 


(Das Bild zeigt die Konfirmanden des Ostbezirks mit Pfarrer Christoph Schilling)

Spende der Tanzschule First Position für EfA

Gelnhausen-Wächtersbach-Bad Orb. Mit "Cinderella- die Sache mit dem Schuh" gelang dem "studio of dancing arts – firstposition" im vergangenen Dezember wiederholt ein großer Erfolg. Der Erlös der Benefiztanzgala wurde nun von Inhaberin Helen Seeber und Trainerin Fabienne Urban übergeben.
Pfarrer Christoph Schilling nahm für "Essen für Alle" Wächtersbach einen Scheck über 1000 Euro entgegen. Gerald Flinner von der Kinderinitiative Bad Orb, bekam einen Scheck über 350 Euro überreicht. Besonderen Dank gilt dem Autohaus Nix und der Schwenninger BKK, die den Spendenbetrag um eine beachtliche Summe aufgerundet hatten.
Vollgepackt mit Ballett, Modern Jazz, HipHop, Steptanz,  Showdance, Streetdance, Videoclipdancing, Zumba und Breakdance begeisterte die ausverkaufte Veranstaltung die fast 900 Zuschauer .
Mehr als 300 große und kleine Tänzerinnen und Tänzer zwischen drei und 60 Jahren stellten in über 40 Programmpunkten ihr Können unter Beweis. Vertanzt wurde in diesem Jahr eine moderne Version der bekannten Aschenputtel-Geschichte. Kleine, lustige, aber auch spannende Schauspielsequenzen rundeten die Geschichte ab und unterstrichen die ausgewogenen und phantasievollen Choreographien.
"Ich freue mich, dass wir mit dem was wir am liebsten tun –dem Tanzen, zwei wunderbaren Einrichtungen im Main-Kinzig-Kreis eine Unterstützung geben konnten" - so Helen Seeber.
Die Initiative "Essen für Alle", kurz "EfA" besteht seit 2008 und unterstützt zurzeit rund 250 bedürftige Erwachsene und Kinder mit Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs. Einmal pro Woche holen die freiwilligen Helfer in den umliegenden Märkten die Waren ab und verteilen sie noch am selben Tag an die Bedürftigen. Oft werden noch Waren dazu gekauft. Pfarrer Schilling freute sich deshalb sehr über die Spende.
Die Kinderinitiative Bad Orb ist ein gemeinnütziger Verein, der seit 1973 besteht und vor allem sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche unterstützt. Derzeit werden rund 60 Kinder zwischen 6 und 18 Jahren betreut. Die Initiative bietet unter anderem sozialpädagogische Angebote, Hausaufgabenbetreuung, Projektarbeit und einen Mädchentreff. Die Spende soll in die Renovierung der Spiel- und Bewegungshalle fließen.

EfA- Ein Zwischenruf

Seit 5 Jahren betreibt die Kirchengemeinde eine Lebensmittelausgabe. Die ersten Monate noch als Zweigstelle der Gelnhäuser Tafel. Im Sommer dann eigenständig. EfA – Essen für Alle war geboren.
Mit großen Zielen sind wir gestartet. Langsam aber sicher den Kinderschuhen entwachsen. Seit 5 Jahren werden jeden Donnerstag Lebensmittel (!) zusammengeholt, sortiert, gezählt und dann ausgegeben. Im Schnitt versorgen wir so 100 sogenannte Bedarfsgemeinschaften mit Nahrung.


Was geben wir aus:
Man darf sich nichts vormachen: wir geben Lebensmittel aus, die der Kunde nicht mehr kaufen würde. Die Waren sind einwandfrei. Vor allem, nachdem sie sortiert worden sind. Sicher: den Schönheitswettbewerb im Regal gewinnen sie vielleicht nicht mehr. Aber wenn sie das täten, dann würden wir sie nicht bekommen. Dann würden sie verkauft.
Viel Brot, Obst und Gemüse bekommen wir. Und Dinge, die „nicht gehen“. Ein seltener Brotaufstrich  oder zu viel georderter Meerrettich.  In den ersten Wochen der Lebensmittelausgabe lag einmal eine Dose Kaviar in einem der Körbe, die wir aus den Märkten bekommen. Es war im Januar. Anscheinend hatte sie niemand zu Weihnachten gekauft. Jetzt konnten wir sie ausgeben. Ganz ehrlich: als ich diese Dose in den Händen hielt, da habe ich mich geschämt. Geschämt, weil ich nicht wusste, wie ich einem Kunden der Lebensmittelausgabe in die Augen sehen kann und ihm dann eine Dose Kaviar gebe. Jemandem, dem es am nötigsten fehlt, dem gebe ich den Überfluss der Wohlstandsgesellschaft. Nie war mir das so deutlich, wie in diesem Moment.  Aber so funktionieren die Lebensmittelausgaben. Auch dieser Wahrheit muss man ins Gesicht sehen.

Wem geben wir Ware:

In erster Linie: Menschen. Menschen, die die Waren brauchen. Weil ihre Rente zu klein ist oder der Schuldenberg zu groß. Ja, wir kontrollieren die Einkünfte. Niemand kann einfach so kommen. Und bestimmt ist auch der ein oder die andere dabei, die sie nicht brauchen würde. Unsere Hilfe. Aber die einzige Möglichkeit, diesen Lügen nicht ausgesetzt zu sein, wäre einfach: gar keine Lebensmittel mehr ausgeben.
Und dann muss man auch sagen: diese Menschen sind wie du und ich. Manches mag ich, und manches mag ich auch nicht.

Eine Lebensmittelausgabe, wie wir sie betreiben steht oft dazwischen. Zwischen Markt und Bedürftigkeit. Zwischen Waren und Wünschen.


Vielleicht wird das am Beispiel von Äpfeln deutlich. Wenn Apfelzeit ist, und die Bäume im Pfarrgarten Äpfel tragen. Dann haben wir Äpfel im Überfluss. So viele, dass wir sie gar nicht alle an die Kunden weitergeben können. Auch, weil man nicht mehr weiß, was man aus einem Apfel alles machen kann. Und dann kommt jemand und bringt uns eine Kiste Äpfel, die er selber übrig hat.
Was sollen wir tun?  Dank der findigen Mitarbeiter von EfA wurden die Äpfel zum Keltern gebracht. Und der Apfelsaft dann ausgegeben. Aber das kann so nur passieren, weil unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter so sind wie sie sind. Und jede Woche einfach aufs Neue mit Freude an diese ehrenamtliche Arbeit gehen!


In 5 Jahren EfA habe ich viel gelernt. Erst viel über Lebensmittelhygiene, viel über Marktabläufe und noch viel mehr über Menschen.


Ich habe Kunden gesehen, die gegangen sind. Aus schönen Gründen, weil sie wieder Arbeit hatten zum Beispiel. Die dankbar waren, dafür, dass wir ihnen in einer Durststrecke geholfen haben. Ich habe Kunden erlebt, die mir ins Gesicht gelogen haben. Das waren nur ganz wenige. Aber es gab sie. Und doch bin ich froh, dass es EfA gibt.
Ja, wir sind abhängig davon, dass Märkte Waren abzugeben haben. Wenn es das nicht geben würde, dann hätten wir keine Ware, die wir weitergeben könnten. So einfach ist das. Und ich bin froh darüber, dass es Märkte gibt, die uns Waren geben. Kein Lebensmittelmarkt muss das tun. So groß ist die Ersparnis nicht.


Ich bin froh darüber und dankbar dafür, dass wir eine breite Unterstützung in Wächtersbach erfahren. In 5 Jahren hatte ich nicht einen Tag Angst oder Sorgen, dass wir etwas nicht hinbekommen könnten. Viele Wächtersbacher und Wächtersbacherinnen unterstützen uns. Ob regelmäßig als Sponsoren, mit einem kleinen Einkauf oder finanziell. Gerade davon lebt EfA. Von Menschen.


Aber wir dürfen uns nichts vormachen: EfA kann nur Waren ausgeben, wenn es Dinge gibt, die nicht gekauft werden.  Waren, die auf dem normalen Markt niemand haben will.


Das mag ich beklagen und bedauern. Ja. Ich mag auch beklagen, dass wir, denn wir sind das  - wir sind die Gesellschaft – Lebensmittel nicht mehr wertschätzen. Dass wir lieber das kaufen, was bunt beworben wird. Dass wir nach Lust einkaufen und nicht nach Verstand.  Dass der Markt uns als Konsumenten so zurechtgezimmert hat. All das mag ich beklagen. Zu Recht.


Aber: Neben diesen Klagen bin ich in erster Linie dankbar, dann froh und auch ein wenig stolz, dass wir es 5 Jahre geschafft haben, eine Lücke zu füllen – und vielen Menschen sehr zu helfen!

                                                                                                                                                                                         Beate Rilke

 

Kirchenblättchen 1/2013

Das erste Kirchenblättchen des Jahres ist verteilt und ist nun auch hier als Download verfügbar. Dort finden Sie viele Termine bis Ende August 2013 und die Konfirmanden dieses Jahres.

Das kommende Kirchenblättchen im August stellt dann alle Kandidaten für das Amt des Kirchenvorstands vor und alle Informationen zur Wahl.

Logo EfA

Aktuelle Termine

25.4.19, 12:00 - 14:00
Kleiderkammer geöffnet
25.4.19, 13:00 - 17:00
EfA Lebensmittelausgabe
26.4.19, 15:00 - 17:00
Café Lichtblick, Tröstercafé
26.4.19, 19:30 -
Kirchenvorstand Sitzung
28.4.19, 10:00 - 11:00
Gottesdienst in Wittgenborn
28.4.19, 16:00 -
Benefizkonzert des Heart-Chor
29.4.19, 14:30 - 17:30
Kleiderkammer geöffnet
29.4.19, 14:30 - 15:15
Probe Kinderchor
29.4.19, 18:30 - 20:00
Probe Posaunenchor
29.4.19, 20:00 -
Probe Kirchenchor

Büro

Friedrich-Wilhelm-Straße 6
63607 Wächtersbach

Tel.: 06053/707780
heike.horn@ekkw.de

Mo, Mi, Fr: 9-12 Uhr
Do: 15-18 Uhr

Losung

Ich dachte, ich arbeitete vergeblich und verzehrte meine Kraft umsonst und unnütz, wiewohl mein Recht bei dem HERRN und mein Lohn bei meinem Gott ist.
Jesaja 49,4

Jahreslosung 2019

2019

Suchet, so werdet Ihr finden!