Evangelische Kirchengemeinde

Wächtersbach

Spende der Tanzschule First Position für EfA

Gelnhausen-Wächtersbach-Bad Orb. Mit "Cinderella- die Sache mit dem Schuh" gelang dem "studio of dancing arts – firstposition" im vergangenen Dezember wiederholt ein großer Erfolg. Der Erlös der Benefiztanzgala wurde nun von Inhaberin Helen Seeber und Trainerin Fabienne Urban übergeben.
Pfarrer Christoph Schilling nahm für "Essen für Alle" Wächtersbach einen Scheck über 1000 Euro entgegen. Gerald Flinner von der Kinderinitiative Bad Orb, bekam einen Scheck über 350 Euro überreicht. Besonderen Dank gilt dem Autohaus Nix und der Schwenninger BKK, die den Spendenbetrag um eine beachtliche Summe aufgerundet hatten.
Vollgepackt mit Ballett, Modern Jazz, HipHop, Steptanz,  Showdance, Streetdance, Videoclipdancing, Zumba und Breakdance begeisterte die ausverkaufte Veranstaltung die fast 900 Zuschauer .
Mehr als 300 große und kleine Tänzerinnen und Tänzer zwischen drei und 60 Jahren stellten in über 40 Programmpunkten ihr Können unter Beweis. Vertanzt wurde in diesem Jahr eine moderne Version der bekannten Aschenputtel-Geschichte. Kleine, lustige, aber auch spannende Schauspielsequenzen rundeten die Geschichte ab und unterstrichen die ausgewogenen und phantasievollen Choreographien.
"Ich freue mich, dass wir mit dem was wir am liebsten tun –dem Tanzen, zwei wunderbaren Einrichtungen im Main-Kinzig-Kreis eine Unterstützung geben konnten" - so Helen Seeber.
Die Initiative "Essen für Alle", kurz "EfA" besteht seit 2008 und unterstützt zurzeit rund 250 bedürftige Erwachsene und Kinder mit Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs. Einmal pro Woche holen die freiwilligen Helfer in den umliegenden Märkten die Waren ab und verteilen sie noch am selben Tag an die Bedürftigen. Oft werden noch Waren dazu gekauft. Pfarrer Schilling freute sich deshalb sehr über die Spende.
Die Kinderinitiative Bad Orb ist ein gemeinnütziger Verein, der seit 1973 besteht und vor allem sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche unterstützt. Derzeit werden rund 60 Kinder zwischen 6 und 18 Jahren betreut. Die Initiative bietet unter anderem sozialpädagogische Angebote, Hausaufgabenbetreuung, Projektarbeit und einen Mädchentreff. Die Spende soll in die Renovierung der Spiel- und Bewegungshalle fließen.

EfA- Ein Zwischenruf

Seit 5 Jahren betreibt die Kirchengemeinde eine Lebensmittelausgabe. Die ersten Monate noch als Zweigstelle der Gelnhäuser Tafel. Im Sommer dann eigenständig. EfA – Essen für Alle war geboren.
Mit großen Zielen sind wir gestartet. Langsam aber sicher den Kinderschuhen entwachsen. Seit 5 Jahren werden jeden Donnerstag Lebensmittel (!) zusammengeholt, sortiert, gezählt und dann ausgegeben. Im Schnitt versorgen wir so 100 sogenannte Bedarfsgemeinschaften mit Nahrung.


Was geben wir aus:
Man darf sich nichts vormachen: wir geben Lebensmittel aus, die der Kunde nicht mehr kaufen würde. Die Waren sind einwandfrei. Vor allem, nachdem sie sortiert worden sind. Sicher: den Schönheitswettbewerb im Regal gewinnen sie vielleicht nicht mehr. Aber wenn sie das täten, dann würden wir sie nicht bekommen. Dann würden sie verkauft.
Viel Brot, Obst und Gemüse bekommen wir. Und Dinge, die „nicht gehen“. Ein seltener Brotaufstrich  oder zu viel georderter Meerrettich.  In den ersten Wochen der Lebensmittelausgabe lag einmal eine Dose Kaviar in einem der Körbe, die wir aus den Märkten bekommen. Es war im Januar. Anscheinend hatte sie niemand zu Weihnachten gekauft. Jetzt konnten wir sie ausgeben. Ganz ehrlich: als ich diese Dose in den Händen hielt, da habe ich mich geschämt. Geschämt, weil ich nicht wusste, wie ich einem Kunden der Lebensmittelausgabe in die Augen sehen kann und ihm dann eine Dose Kaviar gebe. Jemandem, dem es am nötigsten fehlt, dem gebe ich den Überfluss der Wohlstandsgesellschaft. Nie war mir das so deutlich, wie in diesem Moment.  Aber so funktionieren die Lebensmittelausgaben. Auch dieser Wahrheit muss man ins Gesicht sehen.

Wem geben wir Ware:

In erster Linie: Menschen. Menschen, die die Waren brauchen. Weil ihre Rente zu klein ist oder der Schuldenberg zu groß. Ja, wir kontrollieren die Einkünfte. Niemand kann einfach so kommen. Und bestimmt ist auch der ein oder die andere dabei, die sie nicht brauchen würde. Unsere Hilfe. Aber die einzige Möglichkeit, diesen Lügen nicht ausgesetzt zu sein, wäre einfach: gar keine Lebensmittel mehr ausgeben.
Und dann muss man auch sagen: diese Menschen sind wie du und ich. Manches mag ich, und manches mag ich auch nicht.

Eine Lebensmittelausgabe, wie wir sie betreiben steht oft dazwischen. Zwischen Markt und Bedürftigkeit. Zwischen Waren und Wünschen.


Vielleicht wird das am Beispiel von Äpfeln deutlich. Wenn Apfelzeit ist, und die Bäume im Pfarrgarten Äpfel tragen. Dann haben wir Äpfel im Überfluss. So viele, dass wir sie gar nicht alle an die Kunden weitergeben können. Auch, weil man nicht mehr weiß, was man aus einem Apfel alles machen kann. Und dann kommt jemand und bringt uns eine Kiste Äpfel, die er selber übrig hat.
Was sollen wir tun?  Dank der findigen Mitarbeiter von EfA wurden die Äpfel zum Keltern gebracht. Und der Apfelsaft dann ausgegeben. Aber das kann so nur passieren, weil unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter so sind wie sie sind. Und jede Woche einfach aufs Neue mit Freude an diese ehrenamtliche Arbeit gehen!


In 5 Jahren EfA habe ich viel gelernt. Erst viel über Lebensmittelhygiene, viel über Marktabläufe und noch viel mehr über Menschen.


Ich habe Kunden gesehen, die gegangen sind. Aus schönen Gründen, weil sie wieder Arbeit hatten zum Beispiel. Die dankbar waren, dafür, dass wir ihnen in einer Durststrecke geholfen haben. Ich habe Kunden erlebt, die mir ins Gesicht gelogen haben. Das waren nur ganz wenige. Aber es gab sie. Und doch bin ich froh, dass es EfA gibt.
Ja, wir sind abhängig davon, dass Märkte Waren abzugeben haben. Wenn es das nicht geben würde, dann hätten wir keine Ware, die wir weitergeben könnten. So einfach ist das. Und ich bin froh darüber, dass es Märkte gibt, die uns Waren geben. Kein Lebensmittelmarkt muss das tun. So groß ist die Ersparnis nicht.


Ich bin froh darüber und dankbar dafür, dass wir eine breite Unterstützung in Wächtersbach erfahren. In 5 Jahren hatte ich nicht einen Tag Angst oder Sorgen, dass wir etwas nicht hinbekommen könnten. Viele Wächtersbacher und Wächtersbacherinnen unterstützen uns. Ob regelmäßig als Sponsoren, mit einem kleinen Einkauf oder finanziell. Gerade davon lebt EfA. Von Menschen.


Aber wir dürfen uns nichts vormachen: EfA kann nur Waren ausgeben, wenn es Dinge gibt, die nicht gekauft werden.  Waren, die auf dem normalen Markt niemand haben will.


Das mag ich beklagen und bedauern. Ja. Ich mag auch beklagen, dass wir, denn wir sind das  - wir sind die Gesellschaft – Lebensmittel nicht mehr wertschätzen. Dass wir lieber das kaufen, was bunt beworben wird. Dass wir nach Lust einkaufen und nicht nach Verstand.  Dass der Markt uns als Konsumenten so zurechtgezimmert hat. All das mag ich beklagen. Zu Recht.


Aber: Neben diesen Klagen bin ich in erster Linie dankbar, dann froh und auch ein wenig stolz, dass wir es 5 Jahre geschafft haben, eine Lücke zu füllen – und vielen Menschen sehr zu helfen!

                                                                                                                                                                                         Beate Rilke

 

Kirchenblättchen 1/2013

Das erste Kirchenblättchen des Jahres ist verteilt und ist nun auch hier als Download verfügbar. Dort finden Sie viele Termine bis Ende August 2013 und die Konfirmanden dieses Jahres.

Das kommende Kirchenblättchen im August stellt dann alle Kandidaten für das Amt des Kirchenvorstands vor und alle Informationen zur Wahl.

Winterwanderung des Männerkreises

Der Schnee lag gut, die Luft war kalt. Elf Männer stapfen durch den Wald. Sie gehören zum "Männerkreis der Evangelischen Kirche Wächtersbach“. Bernd Lehmann hatte die alljährliche „Winterwanderung“ organisiert. Nach einer guten Wegstunde  war der „Weidenhof“ in Neudorf das Ziel. Hausherr Müller führte die Gruppe durch den Betrieb und erläuterte Viehhaltung und Milchgewinnung unter den besonderen Bedingungen seines Betriebs. Es wird „Vorzugsmilch“ angeboten und auch selbst vermarktet. Was aus der „Fleischseite“ der Rindviecher wird, konnten die Teilnehmer beim anschließenden leckeren Essen im hauseigenen „Q-Stall“ schmecken, bevor Peter Blaumeiser in die Saiten und Pfarrer Christoph Schilling in die Tasten griff. Zu einem kräftigen Bier wurde zünftig gesungen. Der Kreis freut sich über Interessierte und trifft sich das nächste Mal am 8. März. Informationen bei Bernd Lehmann, Wächtersbach und bei Pfarrer Schilling (2738, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

EfA sagt Danke

Danke !!!

 

Alle Mitarbeiter der Lebensmittelausgabestelle Essen für Alle (EfA) bedanken sich ganz herzlich für die Unterstützung beim Aktionstag. Wir danken allen, die uns mit Lebensmitteln und Geldspenden bedacht haben und danken auch Globus, der diese Aktion nun bereits seit einigen Jahren möglich macht.

Viele Erlebnisse in der Herbstfreizeit

Müde aber glücklich kehrten Kinder und Betreuer unter Leitung von Hanni und Christoph Schilling am vergangenen Sonntag aus einer gemeinsamen Woche zurück, die sie in der Jugendherberge auf dem Hoherodskopf verbracht hatten. Nach anfänglich trübem Wetter boten die letzten Tage strahlenden Sonnenschein. Die selbstgebastelten Raketen konnten gestartet und deren rasanter Flug in ca. 200m Höhe bestaunt werden, die Sommerrodelbahn wurde genutzt und lustige Geländespiele veranstaltet. „Den Vogel abgeschossen“ haben aber die Jungen beim Zimmerwettbewerb. Nicht nur, dass die Betten jeden Tag pikobello gemacht waren – welche Mutter hätte das ihrem Sprössling so zugetraut? Im Kreativteil wurden die Betreuer mit einem gedeckten Tisch empfangen, die Speisekarte bot „Chips à la Combie“ und „Herzhaftiko à Capriko“ an – dahinter verbargen sich kunstvolle Arrangements von Kartoffelchips, Pistazien und Sonnenblumenkernen. Im Bad, von das man vom Zimmer aus gelangte, lief unterdessen der Kaltwasserhahn: damit sollten die Bratgeräusche beim angeblichen „Frittieren“ der Phantasie-Speisen imitiert werden… Die Tischmusik lieferten die Burschen per Live-Gesang gleich mit. Dass es im nächsten Jahr wieder eine Freizeit geben soll, beschlossen die Teilnehmer noch auf der Heimfahrt, heftig unterstützt von Julia Reis, die schon zum 8. Mal mit dabei war.

Handglockenchor gegründet

Wächtersbach. Aus einer begeisternden Erfahrung ist nun selbst Begeisterung vor Ort geworden: die wunderschönen Klänge eines Handglockenchores haben in Wächtersbach Menschen inspiriert und zu einer neuen „Musizier-Truppe“ vereint. Einen Namen hat die Formation noch nicht. Man trifft sich privat. Musiziert wird mit sogenannten „Chimes“. Das sind Glockenstäbe, die einen warmen, beinahe sphärischen Klang erzeugen. Jedes Mitglied betreut zwei Töne – einen pro Hand. Das Besondere ist, dass jeder allein für seine Töne verantwortlich ist, also wie ein Solist auftritt. Zugleich fügt er sich genau damit ein in einen Melodie- und  Harmoniezusammenhang. Die Gruppe plant erste Auftritte in der Weihnachtszeit. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg – alle sind Neulinge. Das Proben und Musizieren macht aber bereits jetzt solchen Spaß, dass die Zeit wie im Fluge vergeht. In Deutschland selber gibt es nur relativ wenige Handglockenchöre. Die Leitung liegt in den Händen von Pfarrer Christoph Schilling.

 

Foto  (stehend vlnr:) Pfarrerin Beate Rilke, Andreas Dietz, Nicole Kaiser, Christoph Schilling, Conny Dietz, Bettina Betz. (sitzend vlnr:) Jill Kaiser, Anna-Maria Eckart, Larissa Stein, Kerstin Frense, Astrid Weiher. Es fehlen Heidi Laubenstein und Hanni Schilling.

Logo EfA

Aktuelle Termine

25.8.19, 10:00 - 11:00
Gottesdienst in Wittgenborn
25.8.19, 18:00 - 19:00
Abendgottesdienst in Wächtersbach
26.8.19, 14:30 - 15:15
Probe Kinderchor
26.8.19, 17:30 - 20:00
Probe Posaunenchor
26.8.19, 20:00 -
Probe Kirchenchor
28.8.19, 20:00 -
Probe HoneyCrew
29.8.19, 13:00 - 17:00
EfA Lebensmittelausgabe
29.8.19, 16:00 - 18:00
Bücherei Ausleihe
29.8.19, 20:00 -
Kreistänze
30.8.19, 15:00 - 17:00
Café Lichtblick, Tröstercafé

Büro

Friedrich-Wilhelm-Straße 6
63607 Wächtersbach

Tel.: 06053/707780
heike.horn@ekkw.de

Mo, Mi, Fr: 9-12 Uhr
Do: 15-18 Uhr

Losung

Gott sei uns gnädig und segne uns.
Psalm 67,2

Jahreslosung 2019

2019

Suchet, so werdet Ihr finden!